Abtei im Wald

Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Zisterzienserabtei Altenberg taucht, wenn man die Landstraße entlangfährt, wie aus dem Nichts auf. Der Dom läasst auch heute noch erahnen, wie imposant ein solches Gebäude in einer völlig entlegenen Gegend auf die Menschen des Mittelalters gewirkt haben muß.

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Mit der Säkularisation wurde das Kloster 1803 aufgelöst und erst 1847 konnte das Gotteshaus wiederhergestellt werden, seit 1857 befindet es sich in einer simultanen Nutzung von Protestanen und Katholiken.

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Einer der beeindruckensten Teile des Domes ist das Westfenster. Die offizielle Deutung beschreibt es wie folgt:

Inkarnation und Verehrung des Herrn werden in eine Sphäre ewiger Gültigkeit versetzt; dabei kommt die Verheißung der Verkündung in der Anordnung des Kindes zur Erfüllung. Die Architekturkulisse symbolisiert das himmlische Jerusalem, eine endzeitliche Vision. So berühren sich Anfang und Ende der Heilsgeschichte, im Zentrum Maria und Christus, umgeben von fürbittenden Heiligen.

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20150723_113630_resizedDie Altenberger Madonna

Gegrüßet seist du, Maria,voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit;
Unser Leben, unsere Wonne
Und unsere Hoffnung, sei gegrüßt!

Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
Zu dir seufzen wir
Trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.

Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gesegnete Frucht deines Leibes!

O gütige, o milde, o süße Jungfrau
Maria.

Schön auch der Erzengel Michael von Eduard Schmitz aus dem Jahre 1939.

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Außerhalb des Domes findet sich noch ein Buch- und Devotionalengeschäft, das leider nur seichte Mainstreamliteratur und die üblichen Verdächtigen (Drewermann, Befreiungstheologen, etc.) führt. Interessant wird es jeweils am Freitag um 18.00 Uhr, dann wird dort die Messe in ihrer überlieferten Form durch einen Priester der Petrusbruderschaft gefeiert. Fand diese Messe vor ein paar Jahren noch in einem Seitenflügel statt, so findet sie jetzt seit geraumer Zeit im Hauptschiff statt.

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Beten in der Sprache der Heiligen

„Es war die reine Neugier, die mich zu meinem ersten Besuch der hl. Messe in der außerordentlichen Form brachte. Ich hatte von Missa Cantata, Hochamt, Tridentinischem Ritus oder traditionelle lateinische Messe gehört, aber wusste nicht, daß das alles das gleiche bedeutete: die Feier der hl. Messe in der ehrwürdigen Tradition vergangener Jahrhunderte.“

via Beten in der Sprache der Heiligen.

Eine junge Katholikin berichtet über ihren ersten Besuch der Alten Messe. Sehr einfühlsam, sehr schön und absolut lesenswert.

62 Gründe

warum wir von unserem Gewissen

her die Neue Messe (auch bekannt als Messe Pauls VI., Novus Ordo, Neue Liturgie) nicht besuchen können, sei es in der Volkssprache oder auf Latein, zum Volk oder zum Tabernakel hin zelebriert. Aus denselben Gründen halten wir getreulich fest an der überlieferten Messe (auch bekannt als tridentinische Messe, alte lateinische Messe, Römisches Missale, Pianisches Missale, Messe des hl. Pius V., Messe aller Zeiten).

via 62 Gründe.

Bürgermeister schenkt seiner Gemeinde Alte Messe – Abgebrochener Hochaltar wiedererrichtet

Von solchen Bürgermeistern bzw. Politikern sollte es mehr geben, aber immerhin ein wenig Licht im Dunkel.

„Bürgermeister Mario Capparucci sagte in einer kurzen Ansprache nach der Heiligen Messe, daß es Aufgabe jeder guten Regierung und Verwaltung sei, das Beste für die Gemeinschaft zu fördern und daß alles Gute letztlich nur vom Glauben ausgehen könne in einer tiefen Harmonie zwischen religiösem und öffentlichem Leben, indem sich die Politik, um ihren wahren Platz wissend vor Gott niederkniet und dessen höhere Gewalt als Schöpfer und Vater, als Herr und Erlöser anerkennt. Die Teilnahme an der Heiligen Messe sei ein Glaubensakt des ganzen Volkes von Generation zu Generation. Darin komme die katholische Weltsicht zum Ausdruck, die kein Davor und kein Danach mehr kenne, sondern aus der überlieferten Tradition heraus lebt und wirkt in der Gegenwart und in der Zukunft.“

via Bürgermeister schenkt seiner Gemeinde Alte Messe – Abgebrochener Hochaltar wiedererrichtet