Es steht geschrieben …

Von wem stammt der folgende Text:

„Die Kirche gab den Anschein einer wahren und eigentümlichen Ordnung. Rechts die Männer, links die Frauen, die einen wie die anderen in den traditionellen Trachten und perfekt ausgerichtet. In der Mitte eine Art Militärkörperschaft, stehend, mit Fahnen und Standarten. Alle begleiteten das von der Orgel vorgegebene Motiv, mit einer sonderbaren Wirkung verstärkt durch Trompeten und trotz der Mißklänge nicht ohne eine gewisse Größe.“

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Es steht geschrieben …

Auflösung: Der letzte Beitrag aus der Rubrik „Es steht geschrieben …“ stammte von Jean Raspail aus dem Buch „Sire“, Seite 129.

Von wem stammt der folgende Text:

„Das Wesen der Kirche. Alles an ihr ist geistig, übernatürlich, wunderbar. Sie ist geistig, weil ihre Herrschaft eine Herrschaft über Geister ist, und weil die Waffen, mit denen sie kämpft und sich verteidigt, geistige Waffen sind. Sie ist übernatürlich, weil sie alles auf ein übernatürliches Ziel hinordnet und weil es ihr Beruf ist, selbst heilig zu sein und die Menschen auf übernatürliche Weise zu heiligen. Sie ist wunderbar, weil alle grossen Geheimnisse auf ihre wunderbare Stiftung hingeordnet sind und weil ihre Existenz, ihre Dauer, ihre Eroberungen ein fortwährendes Wunder darstellen. Der Vater sendet der Welt den Sohn, der Sohn der Welt Seine Apostel und seinen Aposteln den Heiligen Geist, so dass wie am Anfang bei der Schöpfung des Alls, so auch in der Fülle der Zeiten bei der Gründung der Kirche Vater, Sohn und Heiliger Geist zugleich tätig sind.“

 

Es steht geschrieben …

„Als er von den Truppen in seinem Palais du Tau belagert wurde, antwortete er, in rotem Talar und mit gesticktem Chorhemd bekleidet, den Vertretern der Staatsmacht, die gekommen waren, um ihn zu vertreiben, daß die Erzbischöfe von Reims seit dem Sacre Chlodwigs in diesem Palast zu Hause seien und daß er nur der Gewalt weiche. Er verließ den Palast zwischen zwei Gendarmen, eine Custodia mit dem Allerheiligsten, das sonst in seiner Privatkapelle ausgesetzt war, umgehängt, und er trug den Beutel mit der Heiligen Ampulle in der Tasche. Von der Schwelle des Palastes aus segnete er die riesige Menschenmenge, die ihm zujubelte. Gott und der König verließen gemeinsam das erzbischöfliche Palais.“

In welchem Buch finden sich diese Zeilen und wer ist ihr Autor?